Bewegungsapparat

beim Pferd

Orthopädie

Lahmheit-Rücken-und Halsprobleme-Rittigkeitsstörungen

Lahmheit, Rückenprobleme oder Rittigkeitsstörungen?

Orthopädische Probleme beim Pferd können sehr unterschiedlich in Erscheinung treten. Manche Lahmheiten sind offensichtlich, andere zeigen sich nur subtil, schleichend oder ausschließlich unter dem Reiter.

Häufig werden einzelne Symptome behandelt, ohne die zugrunde liegende Ursache eindeutig zu erkennen. Das kann zu langwierigen Verläufen, wiederkehrenden Auffälligkeiten und zunehmender Unsicherheit führen – für Pferd, Reiter und Besitzer gleichermaßen.

Eine fundierte orthopädische Untersuchung des gesamten Bewegungsapparates schafft hier Klarheit. Sie bildet die Grundlage für gezielte Entscheidungen und eine sinnvolle weitere Vorgehensweise – unabhängig davon, ob letztlich eine Behandlung notwendig ist oder nicht.

Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates

Die orthopädische Untersuchung dient der gezielten Abklärung von Lahmheiten sowie funktionellen Störungen des gesamten Bewegungsapparates. Dazu zählen nicht nur die Gliedmaßen, sondern ebenso Rücken, Becken und Halswirbelsäule.

Ziel ist es, die tatsächliche Ursache von Bewegungsauffälligkeiten strukturiert zu erkennen und fundiert einzuordnen – als Grundlage für eine sinnvolle weitere Vorgehensweise.

Ihr Vorteil

Unklare Lahmheit oder Bewegungsprobleme beim Pferd?

Orthopädische Probleme zeigen sich häufig schleichend, wechselnd oder ausschließlich unter Belastung.

Am Standort Ottweiler-Fürth (Elchhof) bieten wir eine strukturierte orthopädische Untersuchung des gesamten Bewegungsapparates – mit ausreichend Zeit, unter geeigneten Bedingungen & optimalen Böden und moderner Bildgebung (Röntgen & Ultraschall).

Je nach Situation sind unterschiedliche Wege möglich:

Ziel ist stets eine klare Einordnung und ein sinnvoller nächster Schritt.

Orientierung & Ablauf – auf einen Blick

Die orthopädischen Untersuchungen erfolgen in Zusammenarbeit mit einer kooperierenden Tierarztpraxis am Standort Ottweiler-Fürth (Elchhof).

Vor Ort stehen Räumlichkeiten und eine Ausstattung auf Klinikniveau zur Verfügung, einschließlich hochwertiger bildgebender Diagnostik wie Röntgen und Ultraschall.

Bewegung unter realistischen Bedingungen

Für die orthopädische Beurteilung ist die Bewegung des Pferdes entscheidend. Am Standort Elchhof können die Pferde:

So lassen sich Bewegungsabläufe, Belastungsreaktionen und funktionelle Auffälligkeiten realitätsnah beurteilen – unter Bedingungen, die dem tatsächlichen Einsatz des Pferdes entsprechen.

Wo findet die orthopädische Untersuchung statt?

Die orthopädischen Untersuchungstage finden
in der Regel im festen Zwei-Wochen-Rhythmus statt
(jeweils Donnerstag und Freitag, bei Bedarf auch Samstag).

In dringenden Fällen oder bei besonderem Bedarf sind nach vorheriger Rücksprache auch individuelle Lösungen außerhalb dieses Rhythmus möglich.

Eine persönliche Beratung im Vorfeld ist jederzeit möglich.

Wie erfolgt die Terminvergabe?

Die Terminvergabe erfolgt anschließend koordiniert über die kooperierende Tierarztpraxis am Standort.

Terminvergabe Tierarztpraxis
Dausend & Weyand-Regge

Die Adresse für Navi ist:
Aktivstall Elchhof in 66564 Ottweiler-Fürth

Eine persönliche Rücksprache vorab ist jederzeit möglich.

Gemeinsam klären wir, welcher nächste Schritt für Ihr Pferd sinnvoll ist.

Der Bewegungsapparat als funktionelle Einheit

Der Bewegungsapparat des Pferdes ist kein System aus isolierten Einzelteilen.

Gliedmaßen, Rücken, Becken und Halswirbelsäule stehen in enger funktioneller Verbindung zueinander.

Eine Lahmheit der Vorder- oder Hintergliedmaßen kann ihre Ursache ebenso im Rücken oder Becken haben wie umgekehrt.

Auch Rittigkeitsprobleme, Widersetzlichkeiten oder sogenannte „Zügellahmheiten“ beruhen nicht selten auf körperlichen Ursachen.

Eine orthopädische Untersuchung betrachtet daher nicht nur das augenscheinlich betroffene Bein, sondern den gesamten Bewegungsablauf und die funktionellen Zusammenhänge.

Warum orthopädische Probleme oft lange ungelöst bleiben

In der Praxis zeigt sich häufig ein ähnliches Muster:

Im normalen Praxisalltag fehlt oft die Zeit für eine umfassende, strukturierte Lahmheitsdiagnostik. Nicht selten werden Symptome behandelt, ohne das Gesamtbild vollständig zu erfassen.

Eine gezielte orthopädische Untersuchung mit ausreichend Zeit und systematischem Vorgehen kann hier den entscheidenden Unterschied machen.

Einmal richtig statt mehrfach halb

Nicht jede Lahmheit erfordert eine umfangreiche apparative Diagnostik. Und nicht jedes orthopädische Problem lässt sich mit einem einzelnen Untersuchungsschritt erklären.

Der Vorteil eines strukturierten Vorgehens liegt darin,
gezielt zu entscheiden:

Da keine eigenen kostenintensiven Großgeräte wie CT oder MRT betrieben werden müssen, erfolgt die Diagnostik unabhängig und mit Augenmaß.

Sollte eine weiterführende Bildgebung im Einzelfall notwendig sein, kann diese gezielt veranlasst und anschließend in das weitere Vorgehen integriert werden.

Orthopädie, Huf & Bewegung – ein Zusammenspiel

Ein wesentlicher Bestandteil der orthopädischen Beurteilung ist die Betrachtung des Hufes. Hufstellung, Hufbalance und Beschlag haben erheblichen Einfluss auf den Bewegungsablauf und die Belastung der Strukturen.

Im Rahmen der Untersuchung werden daher bei Bedarf Röntgenaufnahmen der Hufe mit speziellen Vermessungen durchgeführt.

Diese sogenannte morphometrische Analyse ermöglicht eine objektive Beurteilung der Hufsituation.

Auf dieser Grundlage können individuelle Empfehlungen zur Hufbearbeitung oder zum Hufbeschlag ausgesprochen werden – entweder in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Hufschmied vor Ort oder in Abstimmung mit dem Hufschmied, der das Pferd zu Hause betreut.

Dieser Ansatz dient nicht nur der Behandlung bestehender Probleme, sondern kann auch helfen, orthopädischen Erkrankungen frühzeitig vorzubeugen.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit –
Orthopädie und Osteopathie

Der Bewegungsapparat des Pferdes wird nicht ausschließlich durch Knochen, Gelenke und Sehnen bestimmt. Auch muskuläre, fasziale und funktionelle Zusammenhänge spielen eine entscheidende Rolle.

In geeigneten Fällen erfolgt daher eine enge Zusammenarbeit mit einer erfahrenen Pferdeosteopathin, die seit vielen Jahren fester Bestandteil unseres interdisziplinären Netzwerks ist.

Diese interdisziplinäre Herangehensweise ermöglicht es, funktionelle Einschränkungen ganzheitlich zu betrachten und gezielt zu behandeln.

Der Austausch erfolgt dabei in beide Richtungen:

Pferde mit primär funktionellen Problemen können osteopathisch weiterbetreut werden, während umgekehrt osteopathisch auffällige Pferde gezielt orthopädisch abgeklärt werden.

So entsteht ein abgestimmtes Vorgehen, bei dem sich medizinische Diagnostik und funktionelle Therapie sinnvoll ergänzen – stets mit dem Ziel, die Ursache zu erkennen und das Pferd nachhaltig zu unterstützen.

Zusammenarbeit mit Tierärzten

Die orthopädische Untersuchung erfolgt stets in enger Zusammenarbeit mit den betreuenden Tierärzten.

Nach Abschluss der Diagnostik:

Eine Patientenabwerbung findet ausdrücklich nicht statt. Ziel ist eine sachliche, kollegiale Zusammenarbeit zum Wohl des Pferdes.

Wann ist eine orthopädische Untersuchung sinnvoll?

Termin anfragen

Sie sind unsicher, ob diese Untersuchung für Ihr Pferd sinnvoll ist?

Gerne beraten wir Sie persönlich.

Direkter Kontakt – ohne Umwege.

Sie fragen,
wir antworten

Häufige Fragen zur
orthopädischen Untersuchung
beim Pferd

Ja – und genau das ist ein entscheidender Vorteil.

Eine fundierte orthopädische Untersuchung erfordert Zeit, Ruhe, geeignete Böden und hochwertige Diagnostik. Diese Voraussetzungen lassen sich vor Ort am Stall in der Regel nicht zuverlässig abbilden.

Der einmalige Transport ermöglicht eine strukturierte Untersuchung des gesamten Bewegungsapparates – und spart häufig mehrere erfolglose Voruntersuchungen.

Hausbesuche sind für viele Fragestellungen sinnvoll.

Bei komplexen oder länger bestehenden Lahmheiten stoßen sie jedoch an Grenzen – vor allem durch Zeitmangel, fehlende Bewegungsmöglichkeiten und eingeschränkte Diagnostik.

Eine spezialisierte orthopädische Untersuchung ergänzt die Arbeit des Haustierarztes und liefert oft die entscheidende Klarheit, auf deren Basis gezielt weiterbehandelt werden kann.

Viele orthopädische Probleme sind vielschichtig.

Sie betreffen nicht nur ein einzelnes Gelenk, sondern das Zusammenspiel von Gliedmaßen, Rücken, Becken, Huf und Bewegung.

Eine strukturierte Untersuchung benötigt Zeit – für Beobachtung, Bewegung, Bildgebung und Auswertung. Nur so lassen sich Ursache und Ausmaß zuverlässig beurteilen.

Eine Lahmheit lässt sich nicht immer sofort einer einzelnen Struktur zuordnen.

Was von außen ähnlich aussieht, kann sehr unterschiedliche Ursachen haben.

Eine fundierte orthopädische Diagnostik erfolgt daher schrittweise: vom groben Bewegungsbild hin zur möglichst genauen Eingrenzung der betroffenen Strukturen.

Schnelle Einschätzungen oder rein wahrscheinliche Annahmen können in einzelnen Fällen funktionieren – sie bergen jedoch ein erhöhtes Risiko, an der eigentlichen Ursache vorbeizubehandeln.

Unser Anspruch ist es, die diagnostischen Möglichkeiten so weit wie sinnvoll auszureizen, um das Problem möglichst exakt zu erfassen. Denn nur was klar verstanden ist, lässt sich auch gezielt und nachhaltig behandeln.

Ziel ist dabei nicht, möglichst schnell eine Behandlung zu beginnen, sondern die richtige.

Das wirkt auf den ersten Blick oft so.

In der Praxis zeigt sich jedoch häufig, dass mehrere Einzeluntersuchungen am Ende teurer sind – ohne zu einer klaren Diagnose zu führen.

Eine gezielte orthopädische Abklärung bündelt die Diagnostik sinnvoll und vermeidet unnötige Maßnahmen.

Dann ist das ein gutes Ergebnis.

Nicht jede Auffälligkeit erfordert eine Behandlung oder Therapie.

Oft genügt eine Trainingsanpassung, eine Veränderung im Management oder eine gezielte Empfehlung – auf Basis einer sauberen Untersuchung. Auch das schafft Sicherheit und Planungssicherheit.

Nein.

Die orthopädische Untersuchung dient der Diagnostik – nicht der automatischen Therapieentscheidung.

Ziel ist es, fundiert zu entscheiden:

  • ob eine Behandlung notwendig ist
  • welche Maßnahme sinnvoll ist
  • oder ob bewusst nichts weiter unternommen werden sollte

Gerade dann ist eine orthopädische Abklärung sinnvoll.

Viele funktionelle Probleme äußern sich zunächst unspezifisch – etwa durch Widersetzlichkeit, Taktunreinheiten oder Leistungsabfall.

Eine frühzeitige Untersuchung kann helfen, größere Probleme zu vermeiden.

Am besten durch ein persönliches Gespräch.

Gerne bespreche ich Ihren Fall individuell und kläre, ob und wann eine orthopädische Untersuchung sinnvoll ist.

Weitere Fragen? Persönliche Beratung?

Sie sind unsicher, ob eine orthopädische Untersuchung für Ihr Pferd sinnvoll ist oder haben noch offene Fragen?

Gerne beraten wir Sie persönlich und nehmen uns Zeit für Ihr Anliegen.

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG

Vidocq Equine Surgery Consulting GmbH
Zur Lay 12
54317 Kasel
Germany

Kontakt
Festnetznummer: +49 (0) 651 966 444 14
Mobile Nummer: +49 (0) 172 41 21 380
Firmenzentrale: office@vidocq-esc.com
Dr. Vidović: dr.v@vidocq-esc.de
Homepage: www.vidocq-esc.com

Sitz der Gesellschaft: Kasel
Vertreten durch: Dr. med. vet. Aleksandar Vidović
Handelsregister Wittlich: HRB 45429
Gerichtsstand: Amtsgericht Wittlich

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß
§27 a Umsatzsteuergesetz:
DE 341691416
Steuernummer: 42/659/02362

Chirurgisches & diagnostisches Equipment

Arthroskopie Instrumentarium

Laparoskopie Instrumentarium

Osteosynthese Instrumentarium

Verschiedene Instrumente für spezielle chirurgische Anwendungen

Laserchirurgisches Gerät LEONARDO® DUAL 100 Watt

Trainings Laryngoskop für Overground Endoskopie, ETL-3

Einige häufige Indikationen:

Fasziotomie / Neurektomie bei Erkrankungen von Fesselträger-Ursprung

Griffelbeinfrakturen

Allgemeine Augenchirurgie

Rekonstruktive Eingriffe

Gynäkologische rekonstruktive Eingriffe (rektovaginale Fistel)

Urolithiasis klassisch durch Laparotomie und minimalinvasive Lithotripsie

Stellungsfehler der Neonaten

Chirurgisch therapierbare Erkrankungen:

Kolikchirurgie / akutes Abdomen

Diagnostische explorative Laparotomie

Übliche Indikationen:

Kastration eines kryptorchiden Hengstes

Ovariektomie bei hormonell bedingten Verhaltensstörungen oder tumorösen Ovar-Entartungen

Verschluss des Milznierenraumes

Verschluss des Leistenspaltes

Diagnostische explorative Laparoskopie bei bestehender Indikation

Chirurgisch therapierbare Frakturen:

Frakturen des Kraniums, Orbita, Maxilla, Mandibula und Zahnfachfrakturen

Hufbein-, Kronbein-, Fesselbein, Gleichbein- und Röhrbein Fissuren und Frakturen

Frakturen des Kraniums, Orbita, Maxilla, Mandibula und Zahnfachfrakturen

Olecranonfrakturen

Bei bestehender Indikation, Radius- und Tibiafrakturen

Arthroskopisch assistierte Osteosynthese bei Gelenksfrakturen

ÜBLICHE INDIKATIONEN:

Diagnostische und kurative Arthroskopie aller Gliedmaßen-Gelenke

Diagnostische und kurative Tendovaginoskopie

Diagnostische und kurative Bursoskopie

ÜBLICHE INDIKATIONEN:

Luftsackmycose, Arterienembolisation

Laryngoplastik „Tie back“

DDSP „Tie forward”

Kopper-OP

Epiglottisentrapment, Subepiglottiszyste

Augmentationsplastik