Atemgeräusche

Leistungsabfall beim Pferd

Trainingslaryngoskopie

Overground-Endoskopie

Was ist das?

Untersuchung der oberen Atemwege während der tatsächlichen Bewegung unter dem Reiter, um funktionelle Veränderungen sichtbar zu machen, die in Ruheuntersuchungen häufig nicht erkennbar sind.

Wann ist diese Untersuchung sinnvoll?

  • Atemgeräusche beim Reiten oder unter Belastung
  • unerklärlicher Leistungsabfall im Training
  • Verdacht auf Kehlkopferkrankungen (z. B. Kehlkopflähmung)
  • Probleme nur während der Arbeit, nicht in Ruhe

Ihr Vorteil

  • realistische Diagnostik unter Trainingsbedingungen
  • mobile Durchführung deutschlandweit
  • unmittelbare Beurteilung durch spezialisierten Pferdefacharzt

Atemgeräusche und Leistungsabfall
beim Pferd – Overground-Endoskopie

Atemgeräusche beim Reiten?

Leistungseinbruch trotz Training?

In Ruheuntersuchungen unauffällig?

Viele Probleme der oberen Atemwege treten ausschließlich unter Belastung auf.

Genau dort, wo Leistung entsteht – in Bewegung – bleiben sie in klassischen Untersuchungen häufig verborgen.

Die Overground-Endoskopie (Trainingslaryngoskopie) ermöglicht die Untersuchung der oberen Atemwege während das Pferd tatsächlich arbeitet – unter realen Trainingsbedingungen.

Sehen, was wirklich passiert –
während das Pferd arbeitet

Viele Funktionsstörungen der oberen Atemwege zeigen sich nicht im Stand, sondern erst dann, wenn:

In Ruhe erscheint das Pferd häufig unauffällig – im Training entstehen jedoch:

Die Overground-Endoskopie macht genau diese dynamischen Veränderungen sichtbar.

Warum herkömmliche Ruheuntersuchungen oft nicht ausreichen

Untersuchungen im Stand ermöglichen die Beurteilung anatomischer Strukturen. Doch die oberen Atemwege sind keine starren Röhren, sondern hochdynamische Systeme. Viele funktionelle Störungen:

Das bedeutet nicht, dass kein Problem vorliegt – sondern lediglich, dass es unter Ruhebedingungen nicht provoziert wird.

Funktion statt Form – Untersuchung unter realer Belastung

Sobald das Pferd arbeitet, vervielfacht sich der Sauerstoffbedarf. Bereits geringe funktionelle Einschränkungen können dann deutliche Auswirkungen haben. Die Overground-Endoskopie ermöglicht:

So wird sichtbar, was im Training wirklich passiert und warum Symptome auftreten, die sich im Stall nicht erklären lassen.

Wie läuft eine Overground-Endoskopie ab?

Die Untersuchung erfolgt mobil und praxisnah:

Das Endoskop wird über den Nasengang eingeführt und sicher am Kopf fixiert. Alle Komponenten befinden sich ausschließlich am Kopf – das Pferd kann:

Während der Bewegung werden Kehlkopf und Rachenraum in Echtzeit dargestellt und aufgezeichnet.

Was wird beurteilt?

Im Fokus stehen insbesondere:

Auch subtile Veränderungen können anschließend in Ruhe und Zeitlupe ausgewertet werden.

Auswertung und Befund

Nach der Untersuchung erhalten Sie:

So entsteht eine nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage, verständlich erklärt und fachlich fundiert dokumentiert.

Und wie geht es danach weiter?

Nicht jede Auffälligkeit erfordert eine Behandlung. Je nach Befund können sinnvoll sein:

Die Overground-Endoskopie schafft vor allem eines: Klarheit, ob und was sinnvoll ist.

Wann ist eine Overground-Endoskopie sinnvoll?

Typische Anzeichen sind:

Besonders hilfreich ist die Untersuchung auch dann, wenn:

Für welche Pferde ist die Untersuchung geeignet?

Unabhängig davon, ob es sich um ein akutes oder schleichendes Problem handelt.

Medizinische Kompetenz – aus einer Hand

Die Overground-Endoskopie ist ein hochspezialisiertes diagnostisches Verfahren.
Ihr Wert entfaltet sich erst durch

korrekte Interpretation und Erfahrung.

Die Untersuchung erfolgt bei VIDOCQ-ESC durch einen auf die Chirurgie der oberen Atemwege spezialisierten Tierarzt.

Nicht jede Veränderung ist behandlungsbedürftig.
Nicht jede Auffälligkeit erfordert eine Operation.

Nahtloser Übergang
bei weiterem Behandlungsbedarf

Sollte sich eine therapiebedürftige Ursache zeigen, kann die weitere Versorgung gezielt geplant werden.

Dank enger Zusammenarbeit mit ausgewählten Pferdekliniken ist – sofern erforderlich – eine zeitnahe Weiterbehandlung möglich.

Diagnostik, Befundbewertung und gegebenenfalls chirurgische Therapie erfolgen inhaltlich aus einem Guss.

Termin anfragen

Sie sind unsicher, ob diese Untersuchung für Ihr Pferd sinnvoll ist?

Gerne beraten wir Sie persönlich.

Direkter Kontakt – ohne Umwege.

Deutschlandweit für Sie im Einsatz

Bei ungeklärten Atemgeräuschen und Leistungsabfall bieten wir zudem mobile Trainingsendoskopie in Bewegung mit modernster High-End-Technik an.

Für spezielle Operationen kommen wir nach Absprache auch in eine Pferdeklinik in Ihrer Nähe.

Unsere Philosophie

Vidocq-ESC steht für:

Sie fragen,
wir antworten

Häufige Fragen zur
Overground-Endoskopie
beim Pferd

Nein. Die Overground-Endoskopie ist nicht schmerzhaft.

Das verwendete Endoskop ist sehr dünn (ca. 8 mm Durchmesser) und wird vorsichtig über den Nasengang eingeführt.

Für manche Pferde fühlt sich das Einführen anfangs ungewohnt oder leicht „kitzelnd“ an – vergleichbar mit einem Fremdkörpergefühl in der Nase.

Sobald das Endoskop korrekt positioniert ist, verursacht es keine Schmerzen.

Das gesamte System wird in einem speziellen Halfter ausschließlich am Kopf befestigt und wiegt nur etwas über ein Kilogramm. Dadurch eignet sich die Untersuchung auch für junge Pferde und kleinere Rassen, ohne diese zu belasten.

Einige Pferde reagieren anfangs mit leichtem Schnaufen oder Kopfschütteln.

Sobald jedoch Bewegung und Arbeit beginnen, gewöhnen sich die meisten Tiere sehr schnell daran.

In der Regel nein.

Für eine realistische Beurteilung der Atemwege ist es entscheidend, dass sich das Pferd natürlich und unverfälscht bewegt. Eine Sedierung während der eigentlichen Belastungsuntersuchung wird daher möglichst vermieden.

In einzelnen Ausnahmefällen – etwa bei sehr jungen, nervösen oder temperamentvollen Pferden – kann eine leichte Sedierung zum Anlegen des Endoskops notwendig sein.

Diese Sedierung ist:

  • niedrig dosiert
  • kurz wirksam
  • gut steuerbar

Nach dem Anlegen des Endoskops wird ausreichend Zeit eingeplant, bis die Wirkung vollständig abgeklungen ist.
Erst danach beginnt die eigentliche Untersuchung unter Belastung.

Die Dauer richtet sich danach, wann die Symptome auftreten.

Manche Pferde zeigen Auffälligkeiten bereits früh während der Arbeit, andere erst bei zunehmender Belastung oder Ermüdung.

Grundsätzlich wird das Pferd so lange bewegt, bis:

  • die Symptome eindeutig sichtbar sind
  • keine weiteren relevanten Veränderungen zu erwarten sind

In der Praxis dauert die Untersuchung – inklusive Vorbereitung, Durchführung und Nachbesprechung – etwa eine Stunde.

Nein. Die Overground-Endoskopie ist nicht gefährlich und nicht invasiv.

Das Endoskop wird etwa 35–40 cm in den Nasengang eingeführt und liegt sicher im Bereich des Rachens. Für das Pferd besteht dabei kein gesundheitliches Risiko.

Das einzige potenzielle Risiko betrifft nicht das Pferd, sondern das empfindliche Endoskop selbst – beispielsweise, wenn ein Pferd versucht, sich unkontrolliert mit der Nase zu reiben.

Aus diesem Grund wird während der gesamten Untersuchung auf eine sichere Umgebung und ruhige Durchführung geachtet.

Für das Pferd ist das Verfahren sehr schonend.

Nein – selbstverständlich nicht.

Die Overground-Endoskopie dient der Diagnostik, nicht der automatischen Operationsentscheidung.

Nur wenn:

  • eine klar definierte Erkrankung vorliegt
  • und die wissenschaftlich anerkannte Therapie der Wahl eine Operation ist

         wird eine chirurgische Behandlung empfohlen.

In vielen Fällen reichen:

  • Trainingsanpassungen
  • Managementoptimierung
  • Verlaufskontrollen

Die Entscheidung erfolgt stets individuell, medizinisch begründet und transparent.

Grundsätzlich für alle Pferde, bei denen Probleme ausschließlich in Bewegung auftreten.

Besonders sinnvoll ist die Untersuchung bei:

  • Atemgeräuschen unter Belastung
  • Leistungsabfall im Training
  • Problemen, die nur beim Reiten auftreten
  • unauffälligen Befunden in Ruhe
  • unklarer Ursache trotz Voruntersuchungen


Kurz gesagt:

Immer dann, wenn ein Problem in Bewegung entsteht, sollte es auch in Bewegung untersucht werden.

Weitere Fragen? Persönliche Beratung?

Sie sind unsicher, ob die Overground-Endoskopie für Ihr Pferd sinnvoll ist oder haben noch offene Fragen?

Gerne beraten wir Sie persönlich und nehmen uns Zeit für Ihr Anliegen.

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Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG

Vidocq Equine Surgery Consulting GmbH
Zur Lay 12
54317 Kasel
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Vertreten durch: Dr. med. vet. Aleksandar Vidović
Handelsregister Wittlich: HRB 45429
Gerichtsstand: Amtsgericht Wittlich

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß
§27 a Umsatzsteuergesetz:
DE 341691416
Steuernummer: 42/659/02362

Chirurgisches & diagnostisches Equipment

Arthroskopie Instrumentarium

Laparoskopie Instrumentarium

Osteosynthese Instrumentarium

Verschiedene Instrumente für spezielle chirurgische Anwendungen

Laserchirurgisches Gerät LEONARDO® DUAL 100 Watt

Trainings Laryngoskop für Overground Endoskopie, ETL-3

Einige häufige Indikationen:

Fasziotomie / Neurektomie bei Erkrankungen von Fesselträger-Ursprung

Griffelbeinfrakturen

Allgemeine Augenchirurgie

Rekonstruktive Eingriffe

Gynäkologische rekonstruktive Eingriffe (rektovaginale Fistel)

Urolithiasis klassisch durch Laparotomie und minimalinvasive Lithotripsie

Stellungsfehler der Neonaten

Chirurgisch therapierbare Erkrankungen:

Kolikchirurgie / akutes Abdomen

Diagnostische explorative Laparotomie

Übliche Indikationen:

Kastration eines kryptorchiden Hengstes

Ovariektomie bei hormonell bedingten Verhaltensstörungen oder tumorösen Ovar-Entartungen

Verschluss des Milznierenraumes

Verschluss des Leistenspaltes

Diagnostische explorative Laparoskopie bei bestehender Indikation

Chirurgisch therapierbare Frakturen:

Frakturen des Kraniums, Orbita, Maxilla, Mandibula und Zahnfachfrakturen

Hufbein-, Kronbein-, Fesselbein, Gleichbein- und Röhrbein Fissuren und Frakturen

Frakturen des Kraniums, Orbita, Maxilla, Mandibula und Zahnfachfrakturen

Olecranonfrakturen

Bei bestehender Indikation, Radius- und Tibiafrakturen

Arthroskopisch assistierte Osteosynthese bei Gelenksfrakturen

ÜBLICHE INDIKATIONEN:

Diagnostische und kurative Arthroskopie aller Gliedmaßen-Gelenke

Diagnostische und kurative Tendovaginoskopie

Diagnostische und kurative Bursoskopie

ÜBLICHE INDIKATIONEN:

Luftsackmycose, Arterienembolisation

Laryngoplastik „Tie back“

DDSP „Tie forward”

Kopper-OP

Epiglottisentrapment, Subepiglottiszyste

Augmentationsplastik